#LoadTrip23

Etappe 3- 17.August 2022
Gent - Rouen

Auf den Spuren des #LoadTrip22

Strecke: 331 Kilometer
Fahrtzeit: 233 Minuten
Ladestopps: 2

Rouen haben wir bereits auf dem LoadTrip22 besucht und lieben gelernt. Insbesondere die Lichtspiele an der Kathedrale in der Nacht haben uns damals begeistert und waren auch dieses Mal ein wichtiger Punkt auf der To-Do-Liste. Aber auch sonst haben wir uns Sehenswürdigkeiten angesehen, für die im letzten Jahr auf Grund der Panne in Eu keine Zeit war.

Kilometer

Insgesamt haben wir heute 331 Kilometer zurückgelegt.

Stromverbrauch

Insgesamt lag der Verbrauch auf dieser Strecke bei 48,72 kWh.

Ladekosten

Für die Ladestopps sind insgesamt 27,35 Euro angefallen.

Kosten / 100 Kilometer

Im Schnitt waren die Kosten bei 8,26 Euro pro 100 Kilometer.

Nachdem  wir uns auf unserem Boat & Breakfast das bis an die Tür angelieferte Frühstück zugeführt haben, ging es auch schon auf die Strecke. Aus Gent heraus zu kommen ist ein kleines Abenteuer, aber mit ein wenig Hilfe von Google Maps bekommt man es ganz gut hin.

Es ging über die ehrlich gesagt schlechtesten Autobahnen der Welt in Richtung Frankreich. Es erschließt sich uns nicht, wie belgische Autofahrer diese Straßen auf Dauer nutzen können. Einige Schlaglöcher waren so tief, dass man Angst haben musste, dass die Stoßdämpfer spontan das zeitliche segnen. Doch es ging dann doch alles gut und wir erreichten die französischen Autobahnen, die sich dann anfühlten, als ob man auf Watte fährt. Zumindest zu einem großen Teil.

Auf der anderen Seite wäre es ein interessanter Ansatz, die Autobahnen auch in Deutschland so herunter zu wirtschaften, dass man gar nicht mehr schneller als 100 km/h fahren will. Da braucht man auch gar keine Verkehrsschilder aufzustellen. Früher oder später reguliert sich das dann mit Sicherheit von selbst.

Aber genug gejammert über belgische Straßen. Denn es soll ja hier um die schönen Reiseerlebnisse gehen.

Nachdem wir die Grenze zwischen Belgien und Frankreich erfolgreich überquert haben, ging es erst einmal an die erste Aire, also Raststation mit Ladestationen. Wir waren überrascht, denn nicht nur, dass die Preise klar und deutlich angeschrieben waren, auch die Ladesäulen waren verdammt neu und die Ladeleistung überragend. Wenn nur alle Ladestationen so modern und transparent wären.

Weiter ging es erst einmal nach Neufchâtel-en-Bray. Der Grund war ein ganz einfacher. Auf unserer letzten Reise haben wir mehrere Mal das Gaumenvergnügen gehabt, den hier produzierten Käse zu probieren. Leider findet man ihn in Deutschland kaum und so wollten wir uns einmal den Ort ansehen, in dem diese Delikatesse hergestellt wird.

Wir machten Ladepause am Kriegerdenkmal und haben unser Mittagessen im Hotel les Airelles eingenommen und uns dann in einen der kleinen Käseläden begeben. Am liebsten hätten wir den ganzen Laden leer gekauft, aber am Ende gingen wir mit einem jungen Neufchâtel und einem Trüffelkäse zurück zum Auto um nach Rouen zu fahren.

Angekommen im malerischen Rouen ging es erst einmal ins Mercure am Champs de Mars. Dort waren wir auch letztes Jahr auf einer Etappe untergekommen und waren vom frühstück begeistert, dass auch dieses Jahr wieder einfach phänomenal war. Aber das gehört ja zur nächsten Etappe.

Nachdem wir erst einmal alle elektrischen Geräte an den Strom angeklemmt haben, sind wir in Richtung Innenstaft aufgebrochen um ein wenig Sightseeing zu betreiben. Es ging das Atrium der Kirche St. Malou, wo wir mit Hilfe eines Audioguides die Geschichte der Kirche durch das Mittelater, die Rennaisance und die Neuzeit erlebt haben. Spannend, was die beiden Protagonisten des Hörspiels alles so erlebt haben sollen. Es war auf jeden Fall eine sehr kurzweilige dreiviertel Stunde, die wir gerne jedem ans Herz legen wollen. Auch weil man nicht immer umherlaufen muss, sondern auch im Sitzen die Informationen in sich aufsaugen kann.

Anschließend bummelten wir durch die Altstadt von Rouen in Richtung des „Le petit Beuff“, einem Restaurant, dass uns schon letztes Jahr begeistert hatte. Und auch dieses Jahr blieb kein Wunsch offen. Denn die Speisekarte bot allerlei Leckereien, die nicht nur satt machten, sondern dummerweise gleichzeitig Lust auf mehr. Aber immerhin haben wir so die Zeit gut rumgebracht, bis es gegen 21 Uhr 30 zur Kathedrale ging.

 Die Lightshow startet zwar immer erst um 22 Uhr, doch wir hatten letztes Jahr gelernt, dass man lieber eine halbe Stunde früher da ist und sich in den vorderen Reihen einen Sitzplatz sucht, wenn man nicht anschließend mit schweren Beinen zurück zum Hotel gehen will. Mit diesem Wissen schafften wir es in die erste Reihe und hatten eine wundervolle Aussicht auf die 30-minütige Show. Ein Video davon könnt ihr euch via YouTube auf dieser Seite ansehen.

Aber auch eine Auswahl von Bildern unserer Sightseeing-Tour findet ihr hier und wem das noch nicht reicht, der kann ja im Fotoalbum vom letzten Jahr blättern.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen.
Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von YouTube.

Weitere Loadtrips

Du willst mehr über die Fahrten mit unserer Renault Zoe lesen, dann bitte hier entlang…

LoadTrip23 | Etappe 9 | Caen

LoadTrip23 | Etappe 9 | Caen

Strecke: 24 Kilometer Fahrtzeit: 50 Minuten Ladestopps: 1Wir entschuldigen uns für dieses etwas flache Wortspiel zum Einstieg. Aber unser letzter Tag gebührte der Stadt, in deren Speckgürtel wir die letzten Tage unsere Homebase aufgeschlagen haben. Wir haben den Tag...

LoadTrip23 | Etappe 8 | Sainte-Mère-Église & Cherbourg

LoadTrip23 | Etappe 8 | Sainte-Mère-Église & Cherbourg

Strecke: 266 Kilometer Fahrtzeit: 199 Minuten Ladestopps: 1Beinahe hätten wir dieses Jahr die Route für den #LoadTrip23 umgeworfen. Dann wäre es nicht wieder nur in die Normandie gegangen, sondern durch sie hindurch bis nach Cherbourg und dann nach Irland. Aber das...

LoadTrip23 | Etappe 7 | Ouistreham & Falaise

LoadTrip23 | Etappe 7 | Ouistreham & Falaise

Strecke: 159 Kilometer Fahrtzeit: 190 Minuten Ladestopps: 1Der Strand von Ouistreham bietet nicht nur die Möglichkeit, zu baden, sondern hat auch einen wunderschönen Ausblick zum Sonnenaufgang. Und diesen wollten wir uns und euch nicht vorenthalten. Im Anschluss ging...